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Forschungsförderungspreise

Der Verein für Psychiatrie und Neurologie verleiht seit dem Jahr 2000 Forschungsförderungspreise. Ziel ist es, vermehrt junge KollegInnen - zur Präsentation ihrer wissenschaftlichen Arbeit - in die Vereinsabende zu integrieren.

Voraussetzungen:

  • Alter unter 40 Jahre oder Abschluß des Facharztes innerhalb der letzten 3 Jahre, jedenfalls vor Erreichen einer eventuellen Habilitation.
  • Präsentation einer eigenen wissenschaftlichen Arbeit zu einem neurologischen oder psychiatrischen Thema bzw. deren Grenzgebiete, welche noch nicht publiziert wurde.
  • Präsentation im Rahmen der Vereinssitzungen in Form eines 15 min-Vortrages. Der Vortrag wird im Programm als solcher gesondert gekennzeichnet.
  • Einreichung in deutscher Sprache in der Länge einer Zeitschriften-Publikation.
  • Beurteilungskriterien: Die Arbeit wird zu gleichen Maßen nach vier Gesichtspunkten beurteilt: Methodik der Studie, wissenschaftlicher Wert, klinische Relevanz, Präsentation der Arbeit.
  • Die beste neurologische und psychiatrische Arbeit wird mit je 365,- € prämiert.
  • Auswahl der Arbeit: Die Auswahl erfolgt im Rahmen der einmal jährlichen Generalversammlung durch zwei dafür bestimmte Vorstandsmitglieder.
  • Abstrakts müssen bis zum xx.xx.2010 eingereicht werden, an Prof. Thomas Brücke (Neurologische Abteilung, Willhelminenspital).

 

Bisherige Preisträger

2002:

Dr. Regina Katzenschlager (Neurologische Abteilung, Donauspital, Wien): ¹²³I-FP-CIT-SPECT demonstrates dopaminergic deficit in orthostatic tremor.

Dr. Martin Aigner (Klinische Abteilung für Sozialpsychiatrie und Evaluationsforschung, Univ.-Klinik für Psychaitrie, AKH, Wien): Einsicht in die Zwangssymptomatik – Außenvalidierung anhand von MRI Befunden

2001:

Dr. Melitta Fischer (Univ.-Klinik für Tiefenpsychologie und Psychotherapie, AKH, Wien): Psychotherapieplanung bei "schwierigen Patienten". Erste Evaluierung einer kontextorientierten Modellentwicklung in der Psychotherapieplanung

Dr. Patrick Frottier (Klinische Abteilung für Sozialpsychiatrie und Evaluationsforschung, Univ.-Klinik für Psychaitrie, AKH, Wien): Die letzte psychiatrische Anstalt.

2000:

Dr. Petra Schüssler (Klinische Abteilung für Allgemeine Psychiatrie, Univ.-Klinik für Psychaitrie, AKH, Wien): Langzeitkatamnese anorektischer Patienten 8,5 Jahre nach stationärer Psychotherapie.

Dr. Helmut Rauschka (Abt. f. Neurologie, Krankenhaus Lainz, Wien): Oligodendrozytendystrophie und prädominanter Verlust von Myelin assoziiertem Oligodendrozytenprotein, beschrieben bei Multipler Sklerose und progressiver multifokaler Leukoenzephalopathie, als charakteristisches Entmarkungsmuster der akuten Ischämie.

 

 

 

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